Informationen Über Odisha

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Odisha, bis 2011 Orissa ist ein indischer Bundesstaat mit einer Fläche von 155.707 km² und 42 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011). Die Hauptstadt Odishas ist Bhubaneswar. Die Amtssprache des Staates und Muttersprache von über 83 Prozent der Bevölkerung ist Oriya.
Nach der indischen Volkszählung 2011 hat Odisha 41.947.358 Einwohner. Zwischen 2001 und 2011 wuchs die Einwohnerzahl um 14,0 Prozent und damit etwas langsamer als im Landesmittel (17,6 Prozent). Im Vergleich zum Rest Indiens ist Odisha verhältnismäßig dünn besiedelt und wenig urbanisiert: Die Bevölkerungsdichte liegt mit 269 Einwohnern pro Quadratkilometer unter dem indischen Durchschnitt von 382 Einwohnern pro Quadratkilometer. Nur 16,7 Prozent der Einwohner des Bundesstaates leben in Städten. Die Urbanisierungsrate ist damit niedriger als der gesamtindische Durchschnitt von 31,2 Prozent.
73,5 Prozent der Einwohner Odishas können lesen und schreiben (Männer 82,4 Prozent, Frauen 64,4 Prozent). Die Alphabetisierungsrate entspricht damit dem Landesdurchschnitt von 74,0 Prozent (Stand jeweils Volkszählung 2011).
Unter den Einwohnern Odishas machen die Adivasi (Angehörige der indigenen Stammesbevölkerung) eine bedeutende Minderheit aus. Die Volkszählung 2001 klassifiziert 22,1 Prozent der Bevölkerung als Angehörige der Stammesbevölkerung (Scheduled Tribes). Die Adivasi leben fast ausschließlich in ländlichen Gebieten.
Odisha ist stark hinduistisch geprägt. Hindus stellen eine große Mehrheit der Bevölkerung, ihr Anteil liegt nach der Volkszählung 2001 mit 94,4 Prozent weit über dem Landesdurchschnitt. Besondere Verehrung genießt unter den Hindus in Odisha der Gott Jagannatha, dem in Puri der Jagannath-Tempel geweiht ist. Daneben gibt es kleinere Minderheiten von Christen (2,4 Prozent), Muslimen (2,1 Prozent) und „andere Religionen“ (1,0 Prozent), worunter die Glaubensformen der Adivasi fallen.
Orissa gehört trotz eines leichten Rückgangs der Armut in den letzten Jahren zu den ärmsten Bundesstaaten Indiens. 46,6 % der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Die Armut auf dem Land ist weiterhin sehr besorgniseregend. Davon sind vor allem Angehörige der Stammesbevölkerung betroffen. In dieser Bevölkerungsgruppe leben 75,8 % unter der Armutsgrenze.
Quelle: Wikipedia / R.K. Panda, Wirtschaftswissenschaftler